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Korrektur von Fehlsichtigkeit

Phake intraokulare Linsen (PIOL)

Bei diesem Verfahren setzen wir zusätzlich zur körpereigenen Linse eine Kunstlinse in Ihr Auge ein. Diese Linsenimplantation ist reversibel, d. h. die Linse kann problemlos wieder entfernt werden, sollte dies irgendwann einmal nötig sein.

Der Implantation einer phaken Vorder- oder Hinterkammerlinse geht immer eine sorgfältige Untersuchung und Vermessung Ihrer Augen voraus. Um die Behandlung vornehmen zu können, müssen die Augen bestimmte Voraussetzungen erfüllen und natürlich gesund sein.

Ablauf

Wir führen die Operation unter einer kurzen Vollnarkose durch.

  1. Zu Beginn des Eingriffs eröffnet Dr. Henke mit einem winzigen Schnitt am Hornhautrand einen Zugang zum Inneren des Auges. Mit Hilfe eines Injektors führt er dann die zusammengefaltete Kunstlinse in das Auge ein und positioniert sie exakt.
  2. Abhängig davon, um welchen Typ es sich handelt, sitzt die Linse entweder unsichtbar wie eine Kontaktlinse vor Ihrer körpereigenen Linse hinter der Iris oder sie wird im Kammerwinkel fixiert. Kleine Füßchen, die Sie nicht spüren, gewährleisten die sichere Verankerung der Kunstlinse.
  3. Auf eine Naht kann verzichtet werden, da der kleine Hornhautschnitt im Normalfall sehr schnell von selbst heilt. In den ersten Wochen nach der Operation sind Ihre Augen möglicherweise ein wenig lichtempfindlich.

Schon unmittelbar nach dem Eingriff sehen die meisten Patienten deutlich besser. Bis sich Ihr Gehirn an die veränderte Situation gewöhnt hat und sich die korrigierte, klare Sicht endgültig einstellt, kann es jedoch ein paar Wochen dauern.

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